Willkommen auf dem Blog von Lili Zysset und Eray Müller. Hier berichten wir über unsere Abenteuer in Skandinavien. Wir freuen uns auf Eure Gästebucheinträge. // Welcome to the blog of Lili Zysset and Eray Müller. On this page, we'll write about our adventures in Scandinavia. We're looking forward to reading your guestbook entries.

Donnerstag, 9. August 2007

D-München (12257 km)

So schnell vergeht die Zeit, wir sind bereits bei unserem letzten Blogeintrag angelangt. München ist die letzte Station unserer Reise. Nach ein paar heissen Tagen in Berlin und Leipzig fuhren wir heute durch die längste Autowaschstrasse der Welt. Müzy genoss die kalte Dusche und wurde dadurch wieder etwas sauberer. In München angelangt freuten wir uns auf ein kühles Bier im Hofbräuhaus. Die Bedienung war jedoch so miserabel, dass wir über eine halbe Stunde darauf warten mussten. Ein paar Tische weiter sass auch noch der Mando Diao-Drummer Samuel. Auch er musste lange warten.

Morgen früh geht es wieder nach Hause. Wir haben in den letzten Wochen unglaublich viel gesehen und erlebt und verbrachten eine wunderschöne Zeit zusammen. Wir möchten uns auch nochmals für die Gästebucheinträge bedanken, die uns auf unserer Reise begleitet haben. Wir freuen uns, Euch bald wieder zu sehen.

Time is passing fast, this will be our last blog entry. Munich is the last destination on our trip. After a few warm days in Berlin and Leipzig, we drove through the longest car wash today. Our car enjoyed the cold shower and is a bit cleaner now. After we had arrived in Munich, we were looking forward to a cold beer at the Hofbräuhaus, however, the service was so miserable that we had to wait for more than half an hour. Mando Diao drummer Samuel was also there. He had to wait, too.

Tomorrow we're going home. We have seen a lot in the last weeks and we spent a wonderful time together. We'd like to thank you again for all the guestbook entries that have accompanied us during our journey. We're looking forward to seeing you soon.

Mittwoch, 8. August 2007

D-Berlin (11619 km)

Da wir beide schon einmal auf Sightseeingtour in Berlin waren, nutzten wir die Gelegenheit, um ausgiebig zu shoppen und Erays Cousine Ruzin zu treffen. Leider neigt sich unsere Reise dem Ende zu, wir freuen uns aber auch, wieder nach Hause zu kommen. Heute geht's weiter nach Leipzig.

Because both of us had already been sightseeing in Berlin before, we used our time for shopping and meeting Eray's cousin Ruzin. Unfortunately, our journey is slowly coming to an end, however, we also look forward to coming home. Today, we're going to Leipzig.

Samstag, 4. August 2007

DK-Lakolk (10982 km)

Wir sind zurück in Dänemark. Die Landschaft ist umgeben von Sanddünen, Stränden und Meer. Es ist wieder wärmer und wir geniessen trotz Wind die Sonne. Unsere Reiseplan erlaubt uns wieder ein paar erholsame Stunden am Strand ohne langes Autofahren. Wir haben die Gelegenheit genutzt, unser Pflänzli beim Giessen gleich zu taufen. Es hört auf den Namen Gjætt. Nun hat es uns auf die Insel Rømø gezogen, wo wir umgeben sind von Touristen aus unserem nördlichen Nachbarland, die scharenweise mit ihren Campern den kilometerlangen Strand blockieren (siehe letztes Foto).

We're back in Denmark. The landscape is marked with sand dunes, beaches and sea. It's warmer again and we're enjoying the sun although it's very windy. Our journey planning allows us to spend a few hours at the seaside without long rides in the car. We used the opportunity to baptise our plant. We named it Gjætt. Right now, we're on the isle of Rømø where we're surrounded by tourists of our northern neighbour country who block the long beaches with their caravans (see last picture).

Mittwoch, 1. August 2007

S-Göteborg (10488 km)

Nun sind wir also zurück in Schweden. Als erstes haben wir uns in der IKEA ein typisch schwedisches und zur Abwechslung einmal wieder bezahlbares Mittagessen gegönnt. Wir haben auch an Müzy gedacht und einen kleinen Garten eingerichtet. Heute und morgen ist Shopping in Göteborg angesagt, bevor es dann morgen Abend mit der Fähre weiter nach Frederikshavn (Dänemark) geht. Dann heisst es leider auch "Adieu Jedermannsrecht" und wir müssen uns wieder darauf einstellen frühzeitig zu planen. Deshalb haben wir bereits unsere Hostels in Berlin, Leipzig und München reserviert.

We're back in Sweden. The first thing we had here was a typical Swedish and for a change payable lunch at IKEA. We have also done somthing good for our car, we have set up a little garden. Today and tomorrow, we'll go shopping in Göteborg before we're heading for Frederikshavn (Denmark) tomorrow night. Unfortunately, we'll have to say goodbye to the everyman's right and we're urged to plan our remaining trip in advance again. We've already booked our hostels in Berlin, Leipzig and Munich.


Dienstag, 31. Juli 2007

N-Oslo (10165 km)

In sechs Tagen sind wir vom nördlichsten Punkt von Norwegen (Nordkapp) zum südlichsten Punkt (Lindesnes) gereist. Dort besichtigten wir den Leuchtturm. Wir freuten uns über das warme Wetter am Strand und genossen ein kühles Bad im Meer. Es war zwar eiskalt, aber nach vier Tagen ohne Dusche tut man viel. ;-)

Nun sitzen wir in Oslo und versuchen, kein Geld auszugeben. Es ist unglaublich teuer hier. Wenigstens ist das Wetter flipfloptauglich und wir können gemütlich durch die Strassen ziehen. Das ist zum Glück gratis. Jedoch nicht zu lange, denn die Parkgebühren sind horrend. Wir armen Schweizer. ;-) Heute Abend geht's wieder ins "billige" Schweden.

Within six days, we travelled from Norway's northernmost point (Nordkapp) to the southernmost point (Lindesnes). There we visited a lighthouse. We were glad that the weather was warm at the beach, so we enjoyed a freezing bath in the sea. The water was cold as ice but you do a lot when you haven't had a shower for four days. ;-)

Right now, we're sitting in Oslo and we try not to spend any money. It's unbelievably expensive here. However, the weather is great and we're strolling through the streets. That's free. We can't stay too long, though, the carparks are expensive, too. We're so poor Swiss people. ;-) Tonight, we're going back to "cheap" Sweden.


Samstag, 28. Juli 2007

N-Bergen (9077 km)

Wir haben in den letzten Tagen wieder einiges erlebt. Auch Tage danach sind wir immer noch fasziniert vom Nordkap. Wir hatten einen nackten Fels mit vielen Touristen erwartet, doch das "Ende der Welt" ist vielseitig und wunderschön. Seither haben wir wieder den Polarkreis überquert, auf 600 m ü. M. Schnee gesehen und in Trondheim wieder einmal erlebt, wie es ist, wenn es dunkel ist.


Gestern haben wir bei Wind und Regen eine Wanderung im Jotunheimen Nationalpark gemacht. Wir waren mutterseelenallein und ohne Natelempfang. Danach besichtigten wir den Geirangerfjord. Am Abend passierte es dann. Wir hatten einen Unfall mit kleinen Elchen (siehe Foto). Zum Glück waren es nur unsere IKEA-Elchteigwaren. ;-)

Zur Zeit sind wir in Bergen, wo wir ein ungeplantes Wiedersehen mit Patricia und Martina hatten. Die Stadt mit ihren farbigen schiefen Häusern gefällt uns sehr, aber leider regnet es. Bald geht es im Müzy weiter. Wir sind froh, dass uns Müzy bisher einwand- und pannenfrei an unsere Ziele gebracht hat und hoffen, dass es so weiter geht. Übrigens, Müzy kann auch gemietet werden, ob als 7-Plätzer, Zügelauto oder 2er-Camper.

There were lots of interesting things to see in the last few days. Also days after the North Cape, we're still impressed. We expected a plain rock with loads of tourists, but "the end of the world" had more to offer and was beautiful. Since then, we have crossed the arctic circle again, we saw snow at 600 metres above sea level and we experienced in Trondheim how it is when it's dark again.

Yesterday, we went hiking at the Jotunheimen Nationalpark. It was windy, rainy, we were alone and without network coverage. After that, we visited the Geirangerfjord. At night, it happened. We had an accident with little mooses (see picture). We were glad that it was only with our IKEA moose pasta. ;-)

Right now, we're in Bergen where we accidentally met Patricia and Martina again. We like the city with its colourful and crooked houses, but unfortunately, it's raining. Soon, we will continue with Müzy. By the way, we are very glad that Müzy drove us around without any breakdowns and we hope that it will continue like that.




Mittwoch, 25. Juli 2007

N-Tromsø (7064 km)

Die Landschaft ist nun geprägt durch Fjorde, steile Küstenstrassen und Birkenwälder. Nach dem Nordkap machten wir einen kurzen Abstecher nach Hammerfest, die nördlichste Stadt der Welt, welche ausser schönen farbigen Häusern (siehe Foto) nicht sehr viel zu bieten hat. Nun sind wir Tromsø, der nördlichsten Universitätsstadt der Welt, ein hübsches Fischerstädtchen, das uns einiges besser gefällt. Weiter geht's in den Süden.

The landscape is now marked by fjords, steep coast roads and birch forests. After the North Cape, we made a detour to Hammerfest, the northernmost town in the world. The colourful houses (see picture) were the only interesting things, though. Right now, we're in Tromsø, the northernmost university town in the world. The little fishing village is much nicer than Hammerfest. We're now heading for the south.

Montag, 23. Juli 2007

Sonntag, 22. Juli 2007

FIN-Inari (5861 km)

Nach Jyväskylä fuhren wir durch wunderschöne Landschaften mit buchstäblich tausend Seen und endlosen Wäldern. Seither haben wir dreimal im Hotel Müzy geschlafen, den Polarkreis überquert und sind nun in Inari angelangt, einem wichtigen Saamen-Zentrum, wo wir das SIIDA-Museum besuchen werden. Ein weiteres Highlight, mit welchem wir bereits nicht mehr gerechnet hatten, sind die zahlreichen Rentiere, welche vor unseren Augen die Strasse überqueren. Keine Angst, wir fahren nicht zu schnell. ;-)

Diese Nacht übernachten wir in einer kleinen und einfachen, aber feinen Hütte. Heute Vormittag waren wir bereits auf dem See rudern und heute Abend haben wir die Sauna reserviert. Unser Ziel ist in nächster Nähe, es sind noch knapp 400 Kilometer bis zum Nordkap. Wir werden voraussichtlich morgen dort sein.

After Jyväskylä we drove through beautiful landscapes with literally thousand lakes and endless forests. Since then, we slept at Hotel Müzy three times, we have crossed the arctic circle and now we have arrived in Inari, an important Sámi centrum where we will visit the SIIDA museum. Another highlight we didn't count on anymore are the reindeers that are crossing the street. Don't panic, we're not driving too fast. ;-)

Tonight, we'll sleep in a small and simple, but yet cosy cottage. This morning, we hired a rowing boat and went on the lake and tonight, we're going to have a sauna. Our destination is pretty close, only about 400 kilometres to go until we're at the North Cape. We'll be there tomorrow, presumably.

Freitag, 20. Juli 2007

FIN-Jyväskylä (4823 km)

Übrigens, da ist unser neuer Reisebegleiter Björn seit Stockholm.
Für die, welche es interessiert: Zwischen uns ist immer noch alles in bester Ordnung, wir haben uns weder verkracht, noch gehen wir uns auf den Wecker. :-)

By the way, this is our new travel buddy Björn since Stockholm.
For those who are interested: Everything is still perfect between us, neither did we have any fights yet, nor do we annoy each other. :-)







Donnerstag, 19. Juli 2007

FIN-Helsinki (4540 km)

Hier noch ein kleiner Nachtrag zu Pori: Die Stadt gefiel uns nicht besonders, aber zum Glück waren wir nur wegen des Konzerts dort. Die Bands (Manboy und Rubik) waren nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich spektakulär. Auf jeden Fall tat es gut, mal wieder im Ausgang zu sein.

Helsinki überraschte uns hingegen sehr positiv. Endlich trafen wir schönere Menschen :-) und schönere Gebäude an. Unsere Jugendherberge ist sehr empfehlenswert, im Zentrum, viele junge Leute und guter Komfort. Gestern Abend gönnten wir uns wieder einmal einen Restaurantbesuch. Das Buffet (nur 17 Euro) bestand aus typisch finnischen Spezialitäten (Rentier, Lachs, Hering etc.) à discrétion mit Vorspeise und Dessert. Danke, Lonely Planet!

Nach ausgiebigem Sightseeing und Shopping geht's nun wieder weiter in den Norden.

A bit more about Pori: We didn't really like the city but it was okay as we were only there because of the concert. The bands (Manboy and Rubik) were not bad, however, they were not spectacular, either. It was great to go out again, though.

Helsinki surprised us positively with more beautiful people (finally) :-) and buildings. Our hostel is pretty cool, in the heart of the city with lots of young people and a nice comfort. Last night, we treated ourselves with a fine Finnish dinner. The buffet (only 17 euros) consisted of reindeer, salmon, hering and other specialities à discrétion with sides and dessert. Thank you, Lonely Planet!

After an extensive sightseeing and shopping tour, we're heading for the north again.






Dienstag, 17. Juli 2007

FIN-Pori (4219 km)

Nach drei Tagen in der Wildnis (gestern waren wir sogar im kalten Meer schwimmen) leisten wir uns wieder einmal ein Hostel in Pori. Es ist ziemlich teuer, da im Moment das Jazz Festival stattfindet. Nach einem halbstündigen Styling wagen wir uns wieder in die Zivilisation. Heute Abend gehen wir ans Konzert von Manboy, einer finnischen Rockband.

After three days in the wildness (yesterday we even went swimming in the cold sea) we afford a hostel in Pori. It's quite expensive as there is a Jazz Festival going on right now. After an extensive styling we are ready to go under civilised people again. Tonight, we're going out to see Manboy, a Finnish rock band.

Montag, 16. Juli 2007

FIN-Kokkola (3889 km)

Nach Uppsala fuhren wir weiter in den Norden. Die Fahrt war atemberaubend schön, links und rechts Seen und Wälder. Das Wetter ist seit Stockholm sonnig und wärmer. Auf dem Weg Richtung Umeå überraschte uns ein wunderschöner Rastplatz direkt am See (siehe Foto). Wir entschieden uns, dort zu bleiben und verbrachten die erste Nacht im Müzy. Am nächsten Tag suchten wir leider vergebens einen Schatz, welcher für uns von einer Freundin vor ein paar Wochen in Skellefteå hinterlegt worden war. Schade um die Rösti. Danke trotzdem, Andrea! Kaum Schwedisch gelernt, stehen wir vor einer neuen Herausforderung: Finnisch. Bis bald.


After Uppsala we drove further north. The view was breathtaking with all the lakes and forests. The weather is getting better and better since Stockholm. On the way to Umeå, we found a wonderful place at the lakeside (see picture below) and we decided to stay there and spend our first night in Müzy (our car). The next day, we went treasure-hunting. A friend had hidden something for us in Skellefteå a few weeks ago, however, the Rösti wasn't there anymore, unfortunately. Thanks anyway, Andrea! Now we're in Finland where we meet a new challenge: Finnish. See you soon.








Samstag, 14. Juli 2007

S-Stockholm (2509 km)

Gestern gönnten wir Müzy einen Erholungstag und gingen mit dem Zug nach Stockholm, die bisher schönste und lebendigste Stadt auf unserer Reise. Highlights: die Altstadt Gamla Stan, das Schloss, ein zufälliges Wiedersehen mit Patricia und Martina, die Sulahall (Markthalle), das kleine Apfelküchlein (auf welches wir seit Fåborg gewartet haben), das Shoppingviertel und das Wasser auf allen Seiten. Heute geht's nach einem Stopp in Uppsala in den Norden. Tack, Ann-Britt und Clas.

Yesterday, Müzy had its off-day and we took the train to Stockholm, the most beautiful and vivid city so far on our journey. Highlights were the old town Gamla Stan, the castle, meeting Patricia and Martina coincidentally, the foodhall, the apple pie (that we had been longing for since Fåborg), the shopping district and the water that is surrounding the city. Today we're heading for the north after a short stop in Uppsala. Tack, Ann-Britt and Clas.

Donnerstag, 12. Juli 2007

S-Knivsta (2509 km)

Unsere Reise führte uns nach Västerås, wo wir auf einem sehr günstigen Campingplatz übernachteten. Am nächsten Morgen wussten wir, wieso er so günstig war. Jeglicher Komfort fehlte trotz wunderschöner Lage. Doch wir liessen es uns nicht nehmen, unser Müzy endlich zu taufen. Unsere Reisebegleiterin Patricia ernannten wir zur Gotte und liessen sie darauf gleich in Västerås, wo sie den Zug nach Stockholm nahm. Von dort aus führt sie ihre Reise weiter mit Martina.

Nach dem feuchten Abschied (es regnete) fuhren wir nach Knivsta, wo wir zwei Tage bei Clas und Ann-Britt auf dem wunderschönen Bauernhof verbringen dürfen. Clas besuchte dieselbe Schule in Holland wie Lilis Mami. Nach einem typisch schwedischen Gericht gab es den Dessert frisch von den Kirschenbäumen im grossen Garten. Clas und Ann-Britt sind sehr grosszügig und schauen gut nach uns. Tack! Morgen geht's nach Stockholm.

Our journey led us to Västerås where we stayed on a very cheap camping site. We found out why it was so cheap the next morning. Nothing was working properly. Nevertheless, we finally baptised our car. Our friend Patricia was the godmother and after the celebrations, we left her in Västerås where she took the train to Stockholm. She will continue from there with Martina.

After the wet goodbye (it was raining) we drove to Knivsta where we're staying at Clas' and Ann-Britt's house for two days. Clas went to the same school in the Netherlands as Lili's mother. After a delicious typical Swedish dinner we had the dessert in the huge garden where there are lots of cherry trees. Clas and Ann-Britt are very generous and looking well after us. Tack! Tomorrow, we'll go to Stockholm.

Dienstag, 10. Juli 2007

S-Jönköping (2066 km)

Am Sonntagmorgen ging's von Ishøj nach Malmö. Nach einer kurzen Besichtigung und einer ersten Konfrontation mit dem schwedischen Gesetz (Parkbusse in der Höhe von 300 Kronen), wollten wir uns auf den Weg nach Göteborg machen. Anscheinend wollten das viele andere auch und bald hiess es "Stau auf der E6". Zwei Stunden lang ging nichts mehr. Wir änderten unseren Plan und suchten den nächsten Campingplatz auf. Wegen Überschwemmung war es dort jedoch nicht möglich zu übernachten und wir machten zum ersten Mal Gebrauch des Jedermannsrechts. In Ön (Tipp vom Campingplatz-CEO in Halmstad) fanden wir dann ein lauschiges Plätzchen, so wie wir es uns vorgestellt hatten: Wald, See und nur wir drei. Irgendwie merkte man, dass wir es uns nicht gewohnt waren, alleine in der Wildnis zu sein. Wir steigerten uns in Ängste vor Angriffen von Bären, Überfällen und Entführungen. Wir waren froh, als wir am Morgen alle noch da waren. :-)

Nach einer kurzen Sightseeing-Tour durch Göteborg - die Stadt überzeugte uns nicht sehr - machte uns Müzy (unser Auto) zu schaffen. Zwei Stunden kurvten wir durch Göteborg auf der Suche nach einer amerikanischen Ford-Garage. Zwei Lämpchen, bei welchen wir nicht wussten wie zu reagieren, leuchteten. Als wir nach etwa sechs verschiedenen Garagen endlich die richtige gefunden hatten, war sie bereits geschlossen. Ein Mechaniker von der Garage nebenan setzte sich ans Steuer und riet uns daraufhin, am nächsten Morgen nochmals zu kommen. Als wir losfuhren, waren die beiden Lämpchen wie von Geisterhand verschwunden. Und bis jetzt scheint auch alles in Ordnung zu sein, vermutlich ein Fehler in der Elektronik. Auf jeden Fall kennen wir die Vororte von Göteborg nun besser als Oerlikon und Schwamendingen.

Nun sind wir in Jönköping auf einem wunderschönen Zeltplatz am See. Die Sonne hat uns auch wieder gefunden und wir haben entschieden, noch eine Nacht hier zu bleiben und für einmal nichts zu tun.

On Sunday Morning, we drove from Ishøj to Malmö. After a short stroll through the city and our first confrontation with the Swedish law (parking fine), we wanted to go to Göteborg. It seemed as if many others had the same plan and soon we were stuck in the middle of a traffic jam for two hours. We decided to look for the nearest camping site, however, we couldn't stay there as the place was flooded due to heavy rain and we used the everyman's right for the first time. We found a cosy place in Ön which was exactly as we had imagined: a forest, a lake and nobody but the three of us. But somehow we noticed that we were not used to being alone in the wildness. We were quite scared of bears, kidnappers and thieves. We were pretty happy to be alive the next day. :-)

The next stop was Göteborg. After a short tour - we didn't really like the city, we had some problems with our van. We drove through the suburbs of Göteborg for two hours looking for an American Ford garage. There were two signs that were flashing and we didn't know what they meant. After about six different garages we found the right one, however, it was closed. A mechanic from the neighbour garage advised us to come back in the morning. When we started the car again, the signs were gone suddenly. It seems as if everything is alright now, probably it was a goof in the electronic.

Right now, we're in Jönköping on a beautiful camping site at the lakeside. The sun is back and we decided to stay for another night. We won't do a lot today.










Samstag, 7. Juli 2007

DK-København (1476 km)

Wir campieren südlich von Kopenhagen auf einem wunderschönen Zeltplatz, welcher praktisch uns alleine gehört. Auch am vierten Tag haben wir viele neue Sachen gesehen, nur das Wetter ändert sich nicht. Seit Mittwoch haben wir einen Mix aus Sonne und Regen bei etwa 20 Grad. Heute Morgen fuhren wir über die 21 Kilometer lange Brücke über den Grossen Belt. Die eindrückliche Fahrt machte aus uns Paparazzi und wir schossen unendlich viele Fotos. Die meisten davon sind nur halb so sehenswert wie die Brücke. Am Nachmittag besuchten wir die dänische Hauptstadt, wo uns vorallem der Nyhavn beeindruckte. Morgen nehmen wir schon wieder Abschied von Dänemark und reisen weiter nach Schweden.

Right now, we're staying on a beautiful campsite near Copenhagen. There are hardly any people. We've also seen a lot of new things on the fourth day, the only thing that's not changing is the weather. Since Wednesday, it's a mix of sun and rain and temperatures around 20 degrees. This morning, we drove on the bridge over the Great Belt which is 21 kilometres long. The fascinating ride made paparazzi of us and we took loads of pictures, many of them being only as half as impressive as the bridge. In the afternoon, we visited the Danish capital. The district of Nyhavn is really worth seeing. Tomorrow, we say goodbye to Denmark and hello to Sweden.





Freitag, 6. Juli 2007

DK-Fåborg (1245 km)

Die weisse Rundkirche aus dem dänischen Film "Adams æbler" führte uns nach Fåborg auf der Insel Fyn in Dänemark. Auch sonst ist das kleine Hafenstädtchen sehr sehenswert. Nach einem kurzen Trip zum Hafen überraschte uns ein kleines Open Air auf dem Dorfplatz, das sogar vom Fernsehen live übertragen wurde. Es machte sehr viel Spass, auch die älteren Dorfbewohner zu Hush, einer dänischen Sängerin à la Francine Jordi und moderner Rapmusik von KNA Connected tanzen zu sehen. Bounce!


The white church in the Danish film "Adam's Apples" led us to Fåborg, a small village on the isle of Fyn. Also apart from the church, the cosy and beautiful place had a lot to offer. After a short trip to the harbour, we went to a little open air on the market place which was even broadcasted live on TV. It was big fun to watch the elderly people dance to a Danish Francine Jordi-like singer and a rap-band called KNA connected. Bounce!