Willkommen auf dem Blog von Lili Zysset und Eray Müller. Hier berichten wir über unsere Abenteuer in Skandinavien. Wir freuen uns auf Eure Gästebucheinträge. // Welcome to the blog of Lili Zysset and Eray Müller. On this page, we'll write about our adventures in Scandinavia. We're looking forward to reading your guestbook entries.

Dienstag, 10. Juli 2007

S-Jönköping (2066 km)

Am Sonntagmorgen ging's von Ishøj nach Malmö. Nach einer kurzen Besichtigung und einer ersten Konfrontation mit dem schwedischen Gesetz (Parkbusse in der Höhe von 300 Kronen), wollten wir uns auf den Weg nach Göteborg machen. Anscheinend wollten das viele andere auch und bald hiess es "Stau auf der E6". Zwei Stunden lang ging nichts mehr. Wir änderten unseren Plan und suchten den nächsten Campingplatz auf. Wegen Überschwemmung war es dort jedoch nicht möglich zu übernachten und wir machten zum ersten Mal Gebrauch des Jedermannsrechts. In Ön (Tipp vom Campingplatz-CEO in Halmstad) fanden wir dann ein lauschiges Plätzchen, so wie wir es uns vorgestellt hatten: Wald, See und nur wir drei. Irgendwie merkte man, dass wir es uns nicht gewohnt waren, alleine in der Wildnis zu sein. Wir steigerten uns in Ängste vor Angriffen von Bären, Überfällen und Entführungen. Wir waren froh, als wir am Morgen alle noch da waren. :-)

Nach einer kurzen Sightseeing-Tour durch Göteborg - die Stadt überzeugte uns nicht sehr - machte uns Müzy (unser Auto) zu schaffen. Zwei Stunden kurvten wir durch Göteborg auf der Suche nach einer amerikanischen Ford-Garage. Zwei Lämpchen, bei welchen wir nicht wussten wie zu reagieren, leuchteten. Als wir nach etwa sechs verschiedenen Garagen endlich die richtige gefunden hatten, war sie bereits geschlossen. Ein Mechaniker von der Garage nebenan setzte sich ans Steuer und riet uns daraufhin, am nächsten Morgen nochmals zu kommen. Als wir losfuhren, waren die beiden Lämpchen wie von Geisterhand verschwunden. Und bis jetzt scheint auch alles in Ordnung zu sein, vermutlich ein Fehler in der Elektronik. Auf jeden Fall kennen wir die Vororte von Göteborg nun besser als Oerlikon und Schwamendingen.

Nun sind wir in Jönköping auf einem wunderschönen Zeltplatz am See. Die Sonne hat uns auch wieder gefunden und wir haben entschieden, noch eine Nacht hier zu bleiben und für einmal nichts zu tun.

On Sunday Morning, we drove from Ishøj to Malmö. After a short stroll through the city and our first confrontation with the Swedish law (parking fine), we wanted to go to Göteborg. It seemed as if many others had the same plan and soon we were stuck in the middle of a traffic jam for two hours. We decided to look for the nearest camping site, however, we couldn't stay there as the place was flooded due to heavy rain and we used the everyman's right for the first time. We found a cosy place in Ön which was exactly as we had imagined: a forest, a lake and nobody but the three of us. But somehow we noticed that we were not used to being alone in the wildness. We were quite scared of bears, kidnappers and thieves. We were pretty happy to be alive the next day. :-)

The next stop was Göteborg. After a short tour - we didn't really like the city, we had some problems with our van. We drove through the suburbs of Göteborg for two hours looking for an American Ford garage. There were two signs that were flashing and we didn't know what they meant. After about six different garages we found the right one, however, it was closed. A mechanic from the neighbour garage advised us to come back in the morning. When we started the car again, the signs were gone suddenly. It seems as if everything is alright now, probably it was a goof in the electronic.

Right now, we're in Jönköping on a beautiful camping site at the lakeside. The sun is back and we decided to stay for another night. We won't do a lot today.